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News der Schachjugend Baden

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Marko Böttger (24.03.2015, 21:00:37)
Teilnehmer Landesfinale Schulschach 
Kristin Wodzinski (19.03.2015, 11:30:24)
Mädchenseminar - Schachmädels erobern die Burg Rabeneck in Pforzheim 

30 Mädchen zwischen 5 und 14 Jahre trafen sich am 14./15.März in der Jugendherberge. Sie wollten mehr über die Geheimnisse des königlichen Spiels lernen und mit anderen Schachfreundinnen Spaß haben. Unsere Jüngste, Flavia, gerade 5 Jahre alt geworden, unser aller Nesthäkchen, hatte besonders viel Spaß und wurde mütterlich umsorgt.

Gruppe

Nach der Begrüßung, Zimmer- sowie Gruppeneinteilung ging es gleich mit der ersten Trainingseinheit los.

Gruppe A mit den DWZ-stärkeren Mädchen wurden von Herrn Sentef trainiert, Herr Karcher übernahm die Gruppe B.

Die Gesamtbetreuung hatte Irene Steimbach, unterstützt von Annika Denz.

Für die Trainingsaufgaben bekamen alle Mädchen eine gelbe Seminarmappe, die sie mit Namensschild und Zeichnungen verschönerten.

In der ersten Trainingseinheit von 10.30 bis 12.00 Uhr ging es um Taktikaufgaben.

Herr Sentef bereitete dafür eigens über 40 Partien vor, die von Jugendlichen im Jugendschachkongress 2014 gespielt wurden. Die Mädels waren begeistert, Partien von Spielern zu analysieren, die teilweise nicht viel älter als sie selbst sind.

Nach dem Mittagessen wurde ein Turnier gespielt, aufgeteilt in zwei Gruppen.

Gruppe A - 17 Spielerinnen mit 5 Minuten Blitz

Siegerin wurde Tabea Lohrmann, mit 14½ Punkten, zweite Katharina Schneider mit 13½ Punkten. Beide von den SF Sasbach. Platz 3 mit 12 Punkten Sorah Reinbold und Xenia Schneider, beide vom SK Endingen.

Die Gruppe B mit 13 Spielerinnen spielten 10 Minuten Schnellschach.

Sophie Färber SV Walldorf und Dana Chung, SF Eggenstein-Leopoldshafen, beide 10 Punkte mussten bei einem Stichkampf den ersten Platz ausspielen, den Dana gewann. Sophie wurde zweite und Katarina Matovinovic, SABT Neuenbürg mit 9,5 Punkten belegte Platz 3.

Die Siegerinnen erhielten einen Pokal und Platz zwei und drei jeweils Medaillen.

Natürlich gingen die restlichen Mädels nicht leer aus, alle bekamen Schach-Armbänder und Süßigkeiten.

Da die Gruppe A früher fertig und noch nicht schachmüde war, spielten sie noch Tandem. Hier kam die Gruppe Unbesiegbar auf Platz 1.

Nach dem Abendessen unternahmen wir, bewaffnet mit Taschenlampen, eine Nachtwanderung zur „Ditzelwiese", ein riesiger Grillplatz direkt an der Nagold.

Bei der Nachtwanderung begleiteten uns 10 Schachspieler zwischen 18 und 22 Jahre, die ebenfalls in der Jugendherberge untergebracht waren und dort ein Wochenendseminar mit dem Thema: „Jugend für Jugend" veranstalteten. Sie erarbeiteten viele Ideen, wie man gemeinsam eine Aktion über Schach ins Leben rufen kann. Das Projekt wurde von der Deutschen Schachjugend getragen.

Als die Gruppe beim Grillplatz angekommen war, hatten Nikolaus Sentef und Irene Steimbach bereits ein Feuer entfacht und es gab Stockbrot und Marschmellows. Die Stöcke, teilweise sehr kunstvoll geschnitzt, hatten sich die Mädels mitgebracht.

Gegen 20.30 Uhr marschierten wir wieder zurück zur Jugendherberge.

Dann gab es noch einen kurzen Filmabend der besonderen Klasse.
Tabea zeigte uns einen selbst erstellten Film mit dem Thema: "Wer bin ich", ein Film über sich, Ihre Familie und ihrem liebsten Hobby „Schach". Alle waren begeistert.

Danach wurde noch dem Lieblingsspiel „Werwolf "gefrönt.

Gegen 22.00 Uhr war Bettruhe, das fiel auch nicht schwer, denn die Mädels waren von dem erlebnisreichen Tag ziemlich geschafft.

Am Sonntag ging es nach dem Frühstück und Zimmer räumen um 8.30 Uhr weiter mit verschiedenen Themen wie:
Bauernendspiel, Schlüsselfelder beim Bauernendspiel, Taktikaufgaben auf dem Blatt lösen, Beispiel mit verfrühter Rochade und Flügelangriff, Endspiel Turm - 2 Bauern - Turm und verschiedene Trainingspartien.

Dazwischen gab es immer wieder kurze Pausen, die ausreichend auf dem Spielplatz bei herrlichem Sonnenschein genossen wurden und natürlich um 12.00 Uhr Mittagessen.

Gegen 15.00 Uhr wurden die Mädchen von den Eltern abgeholt.

Es war ein sehr erlebnisreiches Wochenende, es wurde sehr viel Schach gespielt und alle hatten viel Spaß.
Ich möchte betonen, dass es eine ganz tolle Gruppe war. Alle Mädels freundlich, lieb und hilfsbereit. Mir hat es viel Spaß gemacht und ich habe sie sehr gerne betreut. Dafür möchte ich mich nochmals bei allen bedanken.


Herzlichen Dank auch an Nikolaus Sentef, Christian Karcher und Annika Denz.
Wir waren ein gutes Team!

(Irene Steimbach)

Einige Fotos findet man hier.

Marko Böttger (17.03.2015, 20:18:34)
Meldungen Badische U12 Mannschaften 

Wir haben bisher leider nur von 2 Bezirken die Meldungen der U12 Mannschaften erhalten:

Mittelbaden: SF Sasbach, OSG Baden-Baden, SK Ötigheim

Pforzheim: SABT Neuenbürg, SC Ersingen.

 

Ergebnisse können  beim Staffelleiter U12 (Erich Renschler) gemeldet werden.

Marko Böttger (17.03.2015, 20:15:23)
Ausschreibung Badische U10 
Die diesjährige Badische U10 Mannschaftsmeisterschaft findet am 27.06. in Endingen statt. Alle Details gibt es in der Ausschreibung.
Frank Schmidt (16.03.2015, 10:58:53)
 
Erinnerung 

U14 Mannschaften

Beachtet bitte den Termin für die Abgabe der Bezirksergebnisse, der auf den 1. April festgelegt ist!
Bis jetzt liegen die Ergebnisse aus den Bezirken Heidelberg, Pforzheim und Mittelbaden vor. Bei Karlsruhe stehen noch zwei (von fünf) Runden aus.

Frank Schmidt, Staffelleiter 

Kristin Wodzinski (15.03.2015, 23:40:55)
  DSJ
Jugendversammlung der DSJ in Bamberg 

Am ersten Märzwochenende fand in Bamberg die Jugendversammlung der Deutschen Schachjugend statt. Die Schachjugend Baden wurde dabei zum ersten Mal von Kristin Wodzinski und Annika Denz vertreten. Die Versammlung begann am Samstagvormittag im Anschluss an die Versammlung der Jugendsprecher, bei der insbesondere über das Projekt „Jugend für Jugend" gesprochen wurde, welches unter anderem auch Mitte März in Pforzheim stattfindet.
Bis auf Hamburg und das Saarland waren alle Landesschachjugenden vertreten. Bremen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen allerdings nur mit jeweils einem Vertreter über 23 Jahren. Zusammen mit den Vorstandsmitgliedern waren es insgesamt 235 Stimmen, wobei die einfache Mehrheit bei 118 lag.
Zunächst wurde der Antrag der Bremer Schachjugend, die Tagesordnung zu ändern diskutiert, aber bei der Abstimmung mit 136 Gegenstimmen abgelehnt. Im Anschluss stellte Dr. Dirk Jordan Kinderschach in Deutschland e.V. vor. Die Grundidee zeigt das Video VR Bank Hessen Land .
Der zweite Teil begann nach dem Mittagessen mit den Berichten des Vorstandes und der Kassenprüfer, die in schriftlicher Form vorlagen. Der Vorstand wurde en bloc entlastet, sodass zur Jahres- und Projektplanung übergegangen wurde.
Hier stellte Melanie Ohme verschiedene Projekte im Mädchenschach vor. Am 11.10.2015 findet zum ersten Mal ein Mädchenschachtag statt. Außerdem wird ein Mädchen Grand Prix mit einem Bundesfinale ins Leben gerufen. Die ersten Turniere werden in Neumarkt, Bremen, NRW und Sachsen stattfinden. Seit Januar gibt es nun auch den lang ersehnten Mädchenschach-Newsletter. Anmelden kann man sich dafür unter maedchenschach@deutsche-schachjugend.de.
Es folgten verschiedene Berichte von Carsten Karthaus und Malte Ibs über den internationalen Jugendaustausch in China, über das geplante NÖRT im September, über den Ehrenamtspreis „Goldener Chesso" und die Patentfamilie.
Die Jugendsprecherinnen berichteten vom Projekt „Jugend für Jugend", welches in Baden vom 13.-15.03. in Pforzheim stattfindet. Die Idee dahinter ist, dass sich eine kleine Gruppe von Jugendlichen ein Projekt zum Thema Schach ausdenkt, plant und dann auch durchführt.
Abschließend gab es noch einen kurzen Ausblick auf die unterschiedlichen Deutschen Meisterschaften. Die DSSM, die DEM, die nach längerer Abwesenheit in diesem Jahr wieder in Willingen stattfindet, die DLM, die wieder in den bewährten Händen der Niedersächsischen Schachjugend liegt und die DVM, die in Magdeburg (U10, U12, U14w), Verden (U14), Lingen (U16) und Osnabrück (U20,U20w) ausgetragen wird.
Den Themenschwerpunkt bildet das Projekt „15 Jahre Kooperation mit terre des hommes". Im Anschluss daran stellte Walter Rädler noch verschiedene öffentlichkeitswirksame Schulschachideen vor, bevor Jörg Schulz über die Planung der DEM berichtete.
Zum Abschuss dieser Vorstellung, und weil es thematisch gut herein passt, wurde über den Berliner Antrag zur Abschaffung der Fairplay-Wertung diskutiert.
Am Abend organisierte die Bayerische Schachjugend eine Stadtführung durch die Altstadt und ein gemeinsames Abendessen. Im Rahmen dessen wurden Christian Warnecke, Lisa Wassermann (geb. Molitor) und Amelie Serif für ihre Arbeit im DSJ-Vorstand geehrt. Auch Helmut Stadler, der sich aus der Bayrischen Schachjugend zurückziehen wird, bekam von Malte Ibs ein kleines Präsent überreicht.
Der Sonntagmorgen begann mit den Wahlen zum Vorstand. Malte Ibs (1. Vorsitzender), David Häckler (Finanzreferent), Melanie Ohme (Mädchenreferentin), Alexander Wodstrschil (Nationaler Spielleiter) und Carl Haberkamp (Bundesjugendsprecher) wurden ohne Gegenstimme für zwei Jahre in den Vorstand gewählt. Torsten Haber (stellv. Vorsitzender) und Jessica Boyens (Bundesjugendsprecherin) wurden ohne Gegenstimme für ein Jahr gewählt. Außerdem wurden Bernd Rosen als Beauftragter für Leistungssport und Eric Tietz als Beauftragter für Dopingprävention wiedergewählt. Als Kassenprüfer wurde Jan Krensing vorgeschlagen und einstimmig gewählt.
Anschließend wurde über die eingegangen Anträge diskutiert und abgestimmt. Der Antrag des AK Spielbetriebs zur Änderung der Gastspielgenehmigung wurde bei 12 Gegenstimmen und 8 Enthaltungen angenommen. Gleiches gilt für den Antrag zur Spielberechtigung bei der DVM U10, der bei 22 Enthaltungen angenommen wurde.
Im Anschluss folgte die Abstimmung über die Anträge der Landesschachjugenden. Bremen und Niedersachsen zogen ihren Antrag zur Mannschaftsführerregelung zurück. Der AK Spielbetrieb wurde jedoch beauftragt eine einheitliche Regelung zu erarbeiten.
Der Antrag der Schachjugend NRW zur Trennung der U10/U10w und U12/U12w wurde mit 155 Ja-Stimmen bei 69 Gegenstimmen und 8 Enthaltungen angenommen. Ab 2016 dürfen die Mädchen also getrennt spielen. Dieser Wunsch wurde auch durch die Umfrage der Spielerinnen und Spieler bei der DEM 2014 deutlich.
Der AK Spielbetrieb wurde beauftragt ab 2016 eine neue Regelung zur Vergabe der Kontingente in der U10/w und U12/w zu erarbeiten. Der Antrag wurde mit 114 Ja-Stimmen bei 30 Gegenstimmen und 91 Enthaltungen angenommen. Der Antrag, wie genau die Berechnung erfolgen soll wurde zurückgezogen. Er soll lediglich als Grundlage zu einer Lösungsfindung dienen.
Es folgte der Antrag zur Abschaffung der Fairplay-Wertung. Man einigt sich darauf, dass der AK Spielbetrieb beauftragt wird, mehr Transparenz in das Karten-System zu bringen (141+ 21= 73-).
Der Antrag des AK Schulschach zur Vergrößerung des Teilnehmerfeldes bei der DSSM WK GS und IV wurde angenommen. Es wurde in zwei Teilen abgestimmt: WK GS 143+ 13= 75-, auch der Antrag für die WK IV wurde bei 6 Gegenstimmen angenommen.
Der Antrag des AK Spielbetrieb zur Änderung der Finanzordnung wurde ebenfalls bei 20 Gegenstimmen und 41 Enthaltungen angenommen. Abschließend wurde der Etat für 2015 noch einstimmig verabschiedet. Es wurde jedoch für das nächste Jahr eine Gegenüberstellung gewünscht, sodass man besser sehen kann, welche Gelder wofür verwendet werden.
Unter dem Punkt Verschiedenes wurde noch über den in 2014 ausgefallenen Jugendsprecherworkshop gesprochen. Die Bundesjugendsprecher baten die einzelnen Landesschachjugenden um eine baldige Rückmeldung bezüglich der Aktion „Jugend für Jugend" und der DSJ-Förderverein wurde kurz vorgestellt.
Die Jugendversammlung 2016 soll in Berlin stattfinden. Auch Hessen und Sachsen zeigten Interesse in den kommenden Jahren zur Jugendversammlung einzuladen. Früher als geplant endete die Versammlung um 11:40h, sodass alle die Heimreise antreten konnten.

(Kristin Wodzinski) 

 

Kristin Wodzinski (15.03.2015, 21:18:32)
Jugend für Jugend in Baden  

Vom 13.03. bis zum 15.03. fand in der Jugendherberge Burg „Rabeneck" in Pforzheim die Veranstaltung „Jugend für Jugend" für das Land Baden statt. Das ist ein Projekt von der Deutschen Schachjugend, bei dem sich eine kleine Gruppe Jugendlicher trifft, um gemeinsam ein Projekt zu entwickeln und dieses auch in die Realität umzusetzen. Die Gruppe der Schachjugend Baden bestand aus Simon Ohnmacht, Annika Denz, Leon Ruland, Marcel Herm, Felix Walther, Zacharias Heck, Andreas Ciolek, Isabel Steimbach und Antonio Markic. Beratend zur Seite standen uns der Geschäftsführer der DSJ Jörg Schulz, und die deutsche Jugendsprecherin Jessica Boyens.

 

Freitag 13.03.
18:00 Uhr Ankunft an der Jugendherberge: Aus jeder Himmelsrichtung reisten motivierte Schachspieler nach Pforzheim an, von Mannheim bis Singen war alles dabei. An der Rezeption lernten wir Jörg kennen und erhielten gleich unsere Zimmerschlüssel. Nachdem wir alle die Zimmer bezogen hatten, trafen wir uns zum Abendessen, bei dem dann auch die letzten Teilnehmer die Jugendherberge erreichten. Anschließend trafen wir uns alle in unserem Arbeitsraum. Zu Beginn stellten wir uns vor, damit unsere beiden Betreuer uns besser kennen lernen konnten. Gleichzeitig gab es uns die Möglichkeit unsere Erwartungen und Motivationen für das Wochenende zu äußern. Das kurze Tagesprogramm endete mit der Bekanntgabe des morgigen Plans. Einige Wenige besorgten Getränke und Snacks für die nächsten Tage, während die Anderen das auf der BJEM sehr beliebte Spiel „Die Werwölfe von Düsterwald" spielten. Andreas Ciolek, der amtierende badische Meister U18, zeigte uns allen das Rätsel „Ich halte meine Löffel gekreuzt" welches Einigen aus unserer Gruppe viele Nerven kostete, um es zu lösen. Nach einigen Stunden des gemeinsamen Spielens wurde es allmählig Zeit für das Bett, da Samstag ein vollbepacktes Programm anstand.

Samstag 14.03.
08:45 Uhr gab es Frühstück, und wie auf fast jeder Veranstaltung verschlief der ein oder andere. Nach der nahrhaften Mahlzeit wurde es ernst, denn die Planung unseres eigenen Projektes begann. Jörg teilte uns dafür in drei kleine Dreiergruppen auf, in denen wir uns einzelne Ideen einfallen ließen, um diese dann anschließend der gesamten Gruppe vorzustellen. Es gab eine Menge Ideen, von einem Schachcamp, Spaßschachturnieren und Talentförderung bis hin zu einer mehrtägigen Wanderung entlang des Bodensees war alles dabei. Eine Idee grenzte sich aber von den anderen ab. Eine Städtetour, bei der man in den Innenstädten den Menschen das Schachspiel näher bringen wollte. Damit hatten wir zwei verschiedene Konzepte, die unterschiedlicher nicht sein konnten. So war auch die Gruppe gespalten. Die eine Hälfte wollte das klassische Schachcamp planen, während die Anderen weiter die innovative Idee verfolgten die Menschen für die Kunst des Schachspiels zu begeistern. Nach langen und erbitterten Diskussionen einigten sich beide Parteien auf einen Kompromiss. Eine Städtetour, wo neben der Promotion Tour auch ein Rahmenprogramm angeboten werden wird, für die Jugendlichen, die bereits Schach in einem Verein spielen.
Dies war der Beginn unserer gemeinsamen Idee welche nun jeder zu 100% unterstützte. Nach einer kurzen Stärkung begannen wir an unserer Idee zu überlegen. Zuerst sicherten wir uns die Unterstützung des Vorstandes der Schachjugend Baden, bevor wir uns mit Orten, Daten und Ablauf beschäftigten. In Sachen Material kam uns die Deutsche Schachjugend sehr entgegen, indem sie uns das Gartenschach und das Chessy-Kostüm für unser Vorhaben zur Verfügung stellte. Mit der Ausarbeitung des Ablaufes und der Erstellung der ToDo-Liste war ein sehr anstrengender Arbeitstag geschafft, und je mehr Zeit verstrich, desto mehr Gefallen fand jeder an der Idee. Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen des Mädchenseminars von der Schachjugend Baden, feierten wir den gelungen Tag mit Stockbrot und Marshmallows am Lagerfeuer. Anschließend ließen wir den Abend mit einer gemütlichen Pokerrunde ausklingen, die Zacharias für sich entscheiden konnte.

Sonntag 15.03
Zur selben Zeit am selben Ort wieder Frühstück. Wir stärkten uns alle, um später unserem Projekt den letzten Schliff zu verpassen. Wir teilten alle Aufgaben gerecht untereinander auf, die jeder zu erledigen hatte, wählten Leon zu unserem Koordinator und zu guter Letzt tauften wir unser Projekt mit dem Namen „Schach durch Baden! SJB on Tour". Unsere Idee sprach sich rum, sodass an diesem Tag sogar mehrere Mitglieder aus dem Vorstand der SJB uns besuchten, um uns anzuhören, und wir überzeugten jeden davon. Am Ende rekapitulierten wir das Wochenende indem wir uns die Ziele ansahen die wir uns am ersten Tag setzten, und wir sahen, dass wir mit unserem Projekt unsere Erwartungen vom Anfang bei weitem übertrafen. Zum Schluss bedankten wir uns herzlich bei Jörg und Jessica, die uns über die ganze Zeit unterstützt und motiviert haben, und gingen alle schweren Herzens unseren Weg nach Hause, jedoch mit noch mehr Vorfreude auf den 03.06. wenn es heißt: „Schach durch Baden! SJB on Tour"

(Antonio Markic) 

 

Ein paar Fotos vom Wochenende findet ihr hier .

 

Kristin Wodzinski (14.03.2015, 22:25:54)
Die Ländermeister gehen baden ?! 
Nach der Siegerehrung bei der DLM 2014 mussten unsere frisch gebackenen Deutschen

Meister sofort die lange Heimreise von Hannover antreten, so dass keine Zeit blieb, den Erfolg gebührend zu feiern. Die Teilnehmer wünschten sich ein baldiges Wiedersehen. Dem kam die Schachjugend Baden gerne nach und lud alle zum Nachtreffen ein. Und so kamen am 07./08. März (fast) alle Teilnehmer aus ganz Baden nach Karlsruhe angereist, selbst Léon Mons scheute die 4-stündige Zugfahrt aus Bayern nicht. Nur unsere Paula Wiesner, die z.Z. im Ausland ist und Kristin Wodzinski, die Baden bei der Versammlung der Deutschen Schachjugend vertrat, konnten leider nicht dabei sein.

Nachdem alle wohlbehalten an der Jugendherberge angekommen waren, ging der Meistertrainer Nikolaus Sentef mit seinen Ländermeistern - unterbrochen von den Verlockungen eines Döner-Imbisses - erst einmal baden! Im wunderbar warmen Wasser des Erlebnisschwimmbades hatten alle Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen ihren Spaß. Natürlich mussten erst einmal alle Rutschen getestet werden, wobei die Reifenrutsche allen am besten gefiel. Danach fand sich die gesamte Gruppe spontan zusammen, um statt Schach „Fänger-in-der-Mitte" zu spielen. Leider gibt es von diesem Wettkampf kein Bild, da das Fotografieren im Bad strengstens verboten ist :-(.

Ausgepowert ging es dann zurück zur Jugendherberge, wo das Abendessen bereits wartete. Im Anschluss durften alle Teilnehmer in Erinnerungen an die DLM schwelgen. Andrea Lohrmann hatte aus unzähligen Fotos der DLM ein 20-minütiges Video zusammengestellt, das wir uns gemeinsam ansahen. Als bleibende Erinnerung bekam dann jeder Teilnehmer eine Kopie des Videos auf CD geschenkt. Nachdem die CD`s gegenseitig signiert waren, ging es weiter mit dem Tandemturnier. Dabei zog jeder einen Zettel mit einem Namen aus einem Säckchen und musste seinen Partner ausfindig machen. Nach anfänglicher Verwirrung konnte aber schnell geklärt werden, dass „Iltschi" zu „Winnetou" gehört und „Greta" zum „kleinen König". Das Team aus Nikolaus Sentef und Raphael Zimmer alias „Pippi Langstrumpf und kleiner Onkel" ging bald uneinholbar in Führung und konnten diese auch bis zum vorzeitigen Abbruch des Turniers behaupten. In Anbetracht der fortgeschrittenen Uhrzeit und des langen, anstrengenden Tages gingen dann die ersten zu Bett, während einige - nach einem Imbiss - erstaunlich lange weiterspielten.

Nach dem ausgiebigen Frühstück mussten die Zimmer auch schon wieder geräumt werden. Aber der Tag sollte noch lang werden. Vormittags stand Training auf dem Programm. Unser Trainer Nikolaus Sentef hatte sich Gedanken gemacht, wie man eine Gruppe mit einem Altersunterschied von 10 Jahren und einem Spielstärkeunterschied von 1000 DWZ trainieren kann und eine wunderbare Lösung gefunden. Er hatte aus den 104 Partien, die unsere Teilnehmer auf der DLM gespielt hatten, Kombinationen, Spielpläne und Endspielstellungen herausgefiltert, die er der Gruppe dann als Aufgaben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades präsentierte. Von jedem Spieler und jeder Spielerin war mindestens eine Aufgabe aus deren (meist gewonnenen) Partien dabei. Und bei manch vorschnellem: „Das ist doch einfach!", stellte sich dann doch heraus, dass die Aufgaben eben nur für ganz wenige Spieler wirklich „einfach" lösbar waren ;-). Nachdem dann doch alle Aufgaben erfolgreich gelöst waren, war es bereits Zeit zum Mittagessen.

Danach machte sich die Gruppe bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen in den Schlossgarten auf. Hier erwartete uns bereits Hr. Latchin, das 91-jährige Urgestein des Karlsruher Schachlebens. Hr. Latchin bietet bereits seit Jahren allen Interessierten die Möglichkeit, immer sonntags bei gutem Wetter im Schlossgarten „Open Air" Schach zu spielen und freute sich bereits sehr auf unsere jungen, aber spielstarken Jugendlichen. Nachdem wir ihm geholfen hatten, Tische und Stühle aufzubauen, überraschte uns Hr. Latchin mit Kuchen, Obst und Getränken. Das von vielen heiß ersehnte Blitzturnier startete erst einmal mit einer Runde Gartenschach-Blitz. Während die meisten dann zum Blitzturnier an die kleineren Bretter wechselten, blieben einige beim ruhigeren Gartenschach. Mit fortschreitender Uhrzeit wurde dann der Kreis der Zuschauer um unsere Gruppe immer größer. Dabei sorgten Jasmin Mangei und Tabea Lohrmann mit einer Partie „Zebraschach" für erstaunte Gesichter, nicht nur bei den Zuschauern. Das Blitzturnier konnte Christopher Noe für sich entscheiden. Zur Siegerehrung gab es für alle eine Tafel Schokolade von Hr. Latchin, bei dem wir uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich für den wundervollen Nachmittag bedanken wollen. Um 16.00 Uhr endete unser Nachtreffen und alle fuhren müde, aber glücklich wieder nach Hause.

Das Wochenende hat uns allen viel Spaß gemacht! Bedanken möchten wir uns bei Andrea Lohrmann, Kristin Wodzinski und Nikolaus Sentef, die das Nachtreffen organisiert und betreut haben und beim Badischen Schachverband, der dieses bislang einmalige Event finanziell gefördert hat. Ob es dabei bleibt? Dazu Ioan Trifan: „Wir werden dieses Jahr wieder Deutscher Ländermeister, damit es wieder ein Nachtreffen gibt!"

(Dr. Andrea Lohrmann) 

 

Fotos vom Nachtreffen findet man hier .

Kristin Wodzinski (14.03.2015, 18:08:16)
Badische U16 Mannschaftsmeisterschaft 
Karlsruher SF - SC Pforzheim 3 - 1

1 Joeres, Stefan - Hartmann, Martin 0,5 - 0,5
2 Sirbu, Nikita - Shabani, Shabi 0,5 - 0,5
3 Joeres, Roman - von Ehr, Lukas 1 - 0
4 Akimenko, Oleg - Neiwert, Nick 1 - 0

SC Pforzheim - SV Walldorf 1 - 3

1 Hartmann, Martin - Gschnitzer, Adrian 0 - 1
2 Shabani, Shabi - Färber, David 0,5 - 0,5
3 von Ehr, Lukas - Hartmann, Cora 0 - 1
4 Neiwert, Nick - Brede, Robert 0,5 - 0,5

Neumühl - Sasbach 0 - 4

1 Bachmann, Jonas - Ehmann, Thilo 0 - 1
2 Kienzle, Johnas - Riehle Marco 0 - 1
3 Ernst, Christian - Zimmer, Raphael 0 - 1
4 Gille, Andreas - Ehmann, Johanna 0 - 1

 

Kristin Wodzinski (13.03.2015, 09:39:01)
2. Süddeutscher Mädchen-Power-Grand-Prix Baden-Baden  
20 min Schnellschach für 4er Mädchenmannschaften am 08. März 2015

 

Punktgenau zum Weltfrauentag und auch dem wohl schönsten frühlingshaften Sonntag in diesem Jahr, fand in den Räumen der Ooser Schachgesellschaft Baden-Baden in der Lichtentaler Allee 8 ein Mannschafts-Schnellturnier statt, das nur der weiblichen Schachjugend vorbehalten war.
Von Punktgenau zu Pünktlichkeit, die ja bekanntlich der Anstand der Könige ist, aber auch den Schachdamen gut zur Zierde gereicht: Trotz Änderungen im Turnierablauf, mangels Masse musste vom Schweizer System Abstand genommen und stattdessen ein Rundenturnier durchgeführt werden, gelang es das Turnier sogar ein paar Minuten vor der Zeit in Gang zu bringen.
Sieben Mädchenmannschaften in den Altersklassen U 20, U14 und U10 kämpften dann bis 16:15 Uhr um die ausgelobten Preise. Da je Runde stets eine Mannschaft für 40 Minuten spielfrei war kam man sogar ohne Essenpause durch den Turnierablauf.
Erwartungsgemäß siegte die Mannschaft vom SV Walldorf, die einen DWZ-Schnitt von gut 200 Punkten mehr auswiesen der Konkurrenz gegenüber. Für alle anderen galt aber nicht nur der olympische Gedanke - nein, es wurde hart gekämpft und so manche Partie musste über die volle Bedenkzeit ausgekämpft werden.
Am Ende ging aber keine Mannschaft leer aus, selbst die leider das Schlusslicht bildenden Mädchen vom SK Bebenhausen durften sich noch über einen Preis für die am weitesten angereiste Schachtruppe.


Hier die Schlussrangliste der einzelnen Mannschaften:
Stand nach der 7. Runde:
Rang MNr Mannschaft TWZ 1 2 3 4 5 6 7 Man.Pkt. Man.Pkt.
1. 1. SV Walldorf U20 1140 ** 3 3 3 3 3½ 4 12 0
2. 2. OSG Baden-Baden U 14 934 1 ** 2½ 2 4 4 4 9 3
3. 3. Kant-Gymn. Karlsruhe U 20 780 1 1½ ** 2 4 3 2½ 7 5
4. 4. Karlsruher SF U14w 868 1 2 2 ** 1 4 3 6 6
5. 6. SK Ettlingen U 14 712 1 0 0 3 ** 2 3 5 7
6. 7. Karlsruher SF U10 691 ½ 0 1 0 2 ** 2 2 10
7. 5. SK Bebenhausen U 14 717 0 0 1½ 1 1 2 ** 1 11

 

Obwohl die Initiatorin des Turniers, Kristin Wodzinski vom KSF, verhindert war, brachten die Legionäre aus anderen Vereinen als „Turnierdirektoren" (so nennt man das in Baden-Baden) Gerhard Gorges und Manfred Herzog unter Einbindung der rührigen Frau Steimbach zur Zufriedenheit wohl aller über die Bühne.
Teilnehmerinnen oder deren Eltern können bei Manfred Herzog turnierleiter@sk-sulzfeld.de einen Link auf Dropbox anfordern. Hier sind 96 Fotos, zum Teil auch Portait-Aufnahmen aber auch Bilder von der Siegerehrung abrufbar.

(Manfred Herzog)

Kristin Wodzinski (12.03.2015, 21:04:24)
Landesfinale Schulschach 
Am Freitag, 27. März 2015, richtet der Schachclub BG Buchen das badische Landesfinale im Schulschach in der Mehrzweckhalle Buchen/Hainstadt aus. Weitere Informationen:

Sport- und Mehrzweckhalle Hainstadt
Ziegeleistraße, 74722 Buchen-Hainstadt
Bedenkzeit für alle WK: 20 Min. je Spieler(in) und Partie

Zeitplan des Turniers für alle WK (Änderungen vorbehalten)
bis 11.00 Uhr Anmeldung
11.00 Uhr Begrüßung
11.30 Uhr 1. Runde
12.20 Uhr 2. Runde
13.00 Uhr Mittagspause
13.40 Uhr 3. Runde
14.30 Uhr 4. Runde
15.20 Uhr 5. Runde
ca. 16.30 Uhr Siegerehrung

Während des Turniers werden von den Schülern des Burghardt-Gymnasium-Buchen u.a. belegte rötchen, heiße Würste, Kaffee, Kuchen und Getränke zu günstigen Preisen angeboten.

Veranstalter:
Burghardt-Gymnasium Buchen und Schachclub BG Buchen 1980 e.V.
Christoph Kahl
E-Mail: ChristophKahl@gmx.net
Eine gute Anreise wünscht Ihnen

Christoph Kahl
Schachjugend Baden

Bitte unbedingt die Teilnahme bis spätestens 19. März 2015 per E-Mail bestätigen bei:

ChristophKahl@gmx.net
Bitte Kontaktadresse des Betreuers angeben mit Handy-Nr.
Wenn für eine Mannschaft nach der Anmeldung Gründe für eine Nichtteilnahme auftauchen, bitte ebenso umgehend mitteilen, damit Ersatzmannschaften benachrichtigt werden können.

Kristin Wodzinski (12.03.2015, 19:32:36)
U16 Auslosung 
Region 1: Walldorf, Karlsruher SF, SC Pforzheim, Keltern (abgesagt)

Spieltag: 14.03.15 Spielort: Spielokal SC Pforzheim

1. Runde (Beginn 10 Uhr)

Karlsruher SF - SC Pforzheim 3-1

2. Runde (Beginn 14.30 Uhr)

SC Pforzheim - Walldorf 1-3

3. Runde (am 11. April in Walldorf)
Walldorf - Karlsruher SF

Region 2: Neumühl, Sasbach, Freiburg-Zähringen (abgesagt) , Horben (abgesagt)

Spieltag: 14.03.15 Spielort: Spiellokal SF Sasbach

1. Runde (Beginn 10 Uhr)

Neumühl - Sasbach 0-4

Der Spielmodus für die U16-Mannschaftmeisterschaft ist 30 Züge /90 Minuten; 30 Minuten für den Rest. Es gilt die Spielordnung der SJB.

Viele Grüße
Christoph
Tel. (06271) 916547
Handy-Nr. 0152-24413545